Tradition

Gründung der Nadelfabrik

Die Verarbeitung von Metall begann im Jahre 1873 am heutigen Standort mit der Fertigung von Stecknadeln. Moderne Maschinen aus Frankreich trugen zur Sortiments- und Kapazitätserweiterung bei. So wurden um die Jahrhundertwende Sicherheitsnadeln, Druckknöpfe, Briefklammern, Schlüsselringe und sonstige Draht- und Blechartikel gefertigt. Die Belegschaft wuchs und betrug um 1920 ca. 650 Mitarbeiter.

Im Jahre 1925 kam es zur Bildung einer Aktiengesellschaft, deren Gesamtaktionär der Rheinische Nadelkonzern Aachen war. Mit der Gründung der DDR wurde die Nadelfabrik in Volkseigentum übernommen und zum VEB Kleinmetallwarenwerk Heiligenstadt umbenannt. Das Kombinat Solidor Heiligenstadt wurde 1973 gebildet. Allein am Kombinatssitz in Heiligenstadt waren 2200 Mitarbeiter beschäftigt. In diesem Jahr entstanden einige Fabrikneubauten, wie z.B. das Hartkurzwarengebäude als einer der größten und modernsten Fabrikgebäude der Region.

Nach der politischen Einheit im Jahre 1989 wurde aus dem ehemaligen Stammsitz des Kombinates die Solidor AG, welche sich mit der Privatisierung einzelner Betriebe auflöste.

Der Traditionsbereich Metallverarbeitung bildet die heutige Solidor Heuer GmbH. Die langjährige Erfahrung unserer Ingenieure und Facharbeiter ist eine solide Grundlage für die Leistungsfähigkeit in unserem Produktionssegment.