Was ist Trowalisieren?
Ihr Vorteil mit SOLIDOR HEUER
Mit modernster Technik, langjähriger Erfahrung und einem hohen Qualitätsanspruch bietet die SOLIDOR HEUER GmbH Ihnen maßgeschneiderte Gleitschleiflösungen – von der Feinbearbeitung über das Polieren bis zur Serienfertigung.
Wir garantieren:
- gleichbleibend hohe Oberflächenqualität
- effiziente und kostensparende Prozesse
- Bearbeitung von Metall und Kunststoff in allen Formen und Größen
- individuelle Beratung und Komplettservice aus einer Hand
Kontaktieren Sie uns jetzt – wir beraten Sie gerne zu den Möglichkeiten des Gleitschleifens für Ihre Produkte.
Allgemeine Fragen und Informationen zum Gleitschleifen
Charakteristisch für das Trommelgleitschleifen ist die geneigte oder liegende, um ihre Längsachse gedrehte Trommel. Je schneller die Trommel sich dreht, umso stärker fällt zwar der Abtrag der nach der Herstellung verbliebenen Materialreste aus, doch leidet darunter allzu oft die Qualität der auf diese Weise bearbeiteten Oberfläche eines Werkstücks. Es ist daher für ein rundum zufriedenstellendes Schleifergebnis sehr wichtig, für die in Größe und Art sehr unterschiedlich beschaffenen Objekte die jeweils idealen Drehzahlen der Trommel zu kennen. Auch das Verhalten der Schleifkörper, Werkstücke und Materialabträge untereinander während des Schleifvorganges hängt wesentlich von der Geschwindigkeit der Trommeldrehung ab: so zum Beispiel die Ergiebigkeit des Schleifvorgangs innerhalb einer bestimmten Zeit, aber auch eine mögliche Beschädigung der Werkstückoberflächen.
Kein Zweifel: Gleitschleifen gehört in die Hände damit erfahrener Fachleute. Lohngleitschleifen ist eine mit Recht geschätzte Dienstleistung. Das betrifft auch die weiteren hier vorgestellten Schleifverfahren.
Beim Vibrationsgleitschleifen wird der Behälter mit den Werkstücken und Schleifkörpern über einen Unwuchtmotor zum Schwingen gebracht. Daraufhin bewegen sich die Teile in einer horizontalen Schraubenform, wobei sich die Materialüberschüsse von den Werkstücken lösen. Dieses Verfahren meistert auch das Beschleifen von großen oder schweren Objekten, die beim Trommelgleitschleifen und Fliehkraftgleitspanen leicht im Behälter liegen bleiben oder sich verhaken würden.
Vibrationsgleitschleifmaschinen gibt es als Topf geformt für einmalige Füllungen sowie zu einer Schnecke geformt für durchlaufende Schleifverfahren.
Die Schleifmethode des Fliehkraftgleitspanens ist für die Bearbeitung mittelschwerer Stücke gedacht. Dabei haben sich zwei Varianten durchgesetzt: Planeten-Fliehkraftspanen und Teller-Fliehkraftspanen.
Teller-Fliehkraftspanen
Maschinen zum Teller-Fliehkraftspanen haben einen Behälter in Topfform, der sich selbst nicht bewegt, sondern bei dem nur der nach innen gewölbte Kunststoffboden rotiert. Auf diesem Boden befinden sich strahlenförmig angeordnete, in sich gebogene Rippen, die die Füllung mitnehmen, welche daraufhin an der Wand des Behälters aufsteigt, um anschließend vom nächsten Gemengestrom nach innen gedrückt zu werden und wieder zur Mitte herabzurutschen.
Auch das Teller-Fliehkraftspanen zeichnet sich gegenüber dem Trommelgleitspanen durch seine kürzere Bearbeitungszeit aus – in diesem Fall dank der Vermeidung inaktiver Zonen im Füllmaterial. Im Gegensatz zum Planeten-Fliehkraftspanen erlaubt das Teller-Fliehkraftspanen auch das Beschleifen instabiler Objekte mit sensibler Oberfläche.
Am Beispiel der Herstellung von Zinkdruckgussteilen lässt sich die Wichtigkeit einer sauberen Nachbearbeitung von Werkstücken aus Metall gut veranschaulichen:
Teile aus Zinkdruckguss benötigen unbedingt eine sorgfältige Nachbearbeitung. Neben galvanischen Überzügen zur Oberflächenveredelung ist eine Gleitschleif-Bearbeitung hier unverzichtbar. Zinkdruck enthält praktisch immer scharfe Kanten oder Grate, die keinesfalls am Werkstück verbleiben können. Sie beeinträchtigen die Funktionseigenschaften des Stücks und begünstigen obendrein körperliche Verletzungen beim Benutzer. Ein manuelles Entgraten und Kantenverrunden ist aufwendig und relativ teuer.
Gleiches gilt für das Glätten und Polieren der fast immer rauen Oberflächen von direkt aus der Herstellung kommenden Zinkdruckguss-Teilen. Das ebenfalls empfehlenswerte Entzundern und Reinigen der Werkstücke beseitigt Schmutzreste einschließlich Rost, welcher bereits bei neuen Stücken auftreten kann.
Maschinelles Trowalisieren beziehungsweise Gleitschleifen ist die bequemere und preisgünstigere Alternative zum Nachbearbeiten per Hand. Da lohnt sich die Beauftragung eines Anbieters für professionelles Lohngleitschleifen wie der Solidor Heuer GmbH.
Die Veranschaulichung anhand des Zinkdruckgusses lässt sich stellvertretend auch auf Werkstücke aus anderen Metallen übertragen, unter anderem:
Gusseisen
Stahlguss
Aluminiumguss
Aluminiumdruckguss
Messingguss
Bronzeguss
Ebenso optimieren die Profis bei Solidor Heuer GmbH die Oberflächen und Kanten von Werkstücken aus Kunststoff einschließlich Erzeugnissen aus dem 3-D-Drucker.
Nach dem Gleitschleifen sind die behandelten Objekte meistens nass. Für das Trocknen stehen verschiedene Geräte beziehungsweise Methoden zur Verfügung:
Trommeltrockner
Der Trommeltrockner kommt vor allem für stark schöpfende Stücke sowie für größere Mengen von Teilen infrage.
Im Trommeltrockner laufen die Werkstücke zusammen mit einem Trocknungsmittel durch eine rotierende Siebtrommel. Bei den Trocknungsmitteln handelt es sich um pflanzliche Hilfsstoffe wie beispielsweise kleine Holzwürfel oder gemahlene Walnussschalen. Die Temperatur zum Trocknen lässt sich über die stufenlos einstellbare Elektroheizung regulieren.
Eine integrierte Staubabsaugung und Luftdusche sorgen zusätzlich für ein staubfreies Trocknungsergebnis.
Vibrationstrockner
Für empfindliche Objekte ist der Vibrationstrockner eine gute Wahl. Er trocknet nicht nur fleckenfrei und schonend, sondern poliert beim Trocknen außerdem die Werkstücke mit seinen vibrierenden Bewegungen. Die benötigte Heizleistung ist stufenlos regelbar.
Alle bearbeiteten Werkstücke durchlaufen nach dem Schleifen eine gründliche Qualitätskontrolle. Sie werden hinsichtlich Konturen und Rautiefen gemessen, überprüft und gegebenenfalls nachbearbeitet. Dabei kommen spezielle Geräte einschließlich Mikroskopen zum Einsatz. Die Ergebnisse der Qualitätskontrolle werden genau dokumentiert.
